BATS - Transcode
Clips und Sequenzen in andere Formate exportieren – per EDIUS-Render-Engine oder per FFmpeg
Transcode bietet zwei Wege, aus einem Clip eine Datei in einem anderen Format zu machen – je nach Anforderung:
„Transcode – by FFmpeg Render Engine“ rendert web-optimierte Formate (MP4, AV1, WEBM) mit der FFmpeg-Engine – kleine Dateien, hohe Qualität, volle Kontrolle über das Format.
„Transcode – by EDIUS Render Engine“ nutzt die eigenen Export-Presets von EDIUS (verwaltet in Mync): Damit ist die Ausgabe exakt das, was Ihr EDIUS-Export liefert – identisch zu „Datei exportieren“, aber als Rechtsklick-Job.
So richten Sie die Menüpunkte ein
Beide Varianten werden über den Assistenten „Add function...“ angelegt (Rechtsklick im BIN → Add function...).
Weg 1: FFmpeg-Render-Engine
- Zielformat: MP4 (H.264, 1080p-web-optimiert) · AV1 (beste Kompression, 10-Bit) · WEBM (VP9 + Opus). Alle drei sind auf 1080p ausgelegt: kleine Dateien bei hoher Qualität – AV1/WEBM können je nach Länge sehr lange dauern.
- Umfang: gesamtes Video oder der IN/OUT-Teil des Clips.
- Platzierung (BIN oder Timeline) und Name (Vorschlag: „Web-optimized <Format>“).
Weg 2: EDIUS-Render-Engine
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Export-Preset: Auswahl aus den in Mync verwalteten Render-Presets (Mync → Einstellungen → Import/Transcode). Neue Presets legt man an, indem man ein EDIUS-Dateiexport-Setup als
*.expdexportiert und in Mync importiert. - Platzierung (BIN oder Timeline) und Name (Vorschlag: „To <Preset>“).
So nutzen Sie es
- FFmpeg-Weg: Rechtsklick auf ein Video → Untermenü Create → Ihr Eintrag (z. B. „Web-optimized MP4“) → neue Datei im gewählten Format neben der Quelle; Original bleibt erhalten, eine BIN-Registrierung erfolgt nicht.
- EDIUS-Weg: Rechtsklick auf ein Video oder eine Timeline-Sequenz → Untermenü Generate Video → Ihr Eintrag (z. B. „To H.264 1080p“). EDIUS rendert mit dem gewählten Export-Preset.
Wichtige Hinweise
- EDIUS-Pfad schreibt an die Stelle der Quelle: Die EDIUS-Render-Engine legt ihr Ergebnis an den Speicherort der Quell-Datei (das Preset registriert die Quell-Datei, nicht eine BAT-Ziel-Datei). Dementsprechend ist dieser Weg für Delivery-Exporte gedacht, bei denen das Ergebnis die Quelldatei ersetzt – im Zweifel erst eine Sicherungskopie anlegen.
- FFmpeg-Pfad ist konservativ: Neue Datei neben der Quelle, Original bleibt, nichts wird im BIN registriert – zum Einspielen in EDIUS einfach normal importieren.
- Qualitätsunterschied bewusst wählen: FFmpeg-Presets sind auf „klein & webtauglich“ (1080p) getrimmt; die EDIUS-Engine gibt exakt das Format ab, das Ihr Export-Preset definiert (auch 4K, ProRes, H.265 …) – entsprechend teurer in der Renderzeit.
- Preset-Liste lebt in Mync: Presets für den EDIUS-Weg pflegen Sie in Mync; der Menüpunkt referenziert den bei Anlegung gewählten Preset-Namen.
Preset verwalten
Per Assistent angelegte Einträge sind Nutzer-Presets: Die .bat0-Datei liegt je nach Wahl unter C:\ProgramData\EdiusPowerTools\BAT-server\bat_files\BIN\ bzw. …\bat_files\timeline\ und kann frei bearbeitet, umbenannt oder gelöscht werden (Löschen entfernt den Kontextmenü-Eintrag). Die gewählten Formate bzw. der EDIUS-Preset-Name sind in der .bat0 eingebrannt – ein gelöschtes Mync-Preset lässt den EDIUS-Eintrag ausfallen, bis er neu angelegt wird.